In einer Zeit des Wandels treffen die Lösungen von heute nicht zwingend auf die Bedürfnisse von morgen. Nur wer seine Nutzer und deren Bedürfnisse kennt, kann für die Zukunft gestalten.

snowflake stellt Ihnen nachfolgend das Thema User Experience Design vor und erklärt wie die Vorgehensweise massgeblich zu einer erfolgreichen Weblösung beiträgt.

User Experience Design als Erfolgsfaktor für Unternehmen und Organisationen

  • Wie informiere und kommuniziere ich als Unternehmen erfolgreich?
  • Wie präsentiere ich meine Produkte und Dienstleistungen zeitgemäss und zukunftsfähig?
  • Wie kann ich im digitalen Transformationsprozess wettbewerbsfähig bleiben und meinen Erfolg nachhaltig sichern?

Die Antworten auf diese Fragen ergeben sich vor allem aus einer konsequenten kunden- bzw. nutzerzentrierten Sichtweise.

 

 

User-Centered-Design Prozess

Entgegen früherer Ansätze, in denen sich Webdesigner initial mit dem Lasten- oder Pflichtenheft als konzeptionelle Richtschnur auseinandersetzten, richten sich heutzutage UX Designer von Anfang an viel stärker auf die identifizierten Zielgruppen und deren prognostiziertes Verhalten aus. Denn letztendlich hängt der Erfolg eines jeden Produktes oder Services davon ab, wie sehr es auf die Benutzer eingeht und wie gut sich die Benutzer bei der Anwendung dieser Produkte oder Services fühlen.

Daher stehen die potentiellen Nutzer mit ihren Bedürfnissen und Erwartungen im Zentrum des User-Centered-Design Prozesses.

User-Research Massnahmen, in denen das Nutzungsverhalten sowie die dahinterliegenden Intentionen, Motive und Wünsche, aber auch Hürden und Probleme der Zielgruppen identifiziert werden, bilden die Grundlage dieser Vorgehensweise.

Begleitende Nutzer-Tests mithilfe von Prototypen helfen, die konzeptionellen Lösungsvorschläge unter nutzerzentrischen Gesichtspunkten zu schrittweise zu optimieren. Dabei werden die gewonnenen Analyse-Ergebnisse mit business-strategischen Überlegungen verknüpft.

Am Ende des User-Centered-Design Prozesses erhält man die bestmögliche Lösung im Sinne einer optimalen Kundenzufriedenheit kombiniert mit einem hohen Business-Value.

 

 

Für mich als UX Designer ist es nicht immer notwendig zu verstehen, wie oder warum ein offeriertes Produkt tatsächlich funktioniert, sondern vielmehr, was ein Anwender bei der Nutzung erlebt und was er sich von dieser erhofft oder wünscht. Letztendlich entscheidet dieser über den Erfolg oder Nichterfolg unserer entwickelten Lösung.

Nadine Engler, Professional Interaction Designer bei snowflake

 

 

User Experience als Teil einer erfolgreiche Business-Strategie

In enger Zusammenarbeit mit Kunden werden robuste und nutzerzentrierte Strategien entwickelt, die Produkte, Dienstleistungen und Unternehmen zukunftsfähig machen. Angefangen von der Konzeption markenprägender UX-Prinzipien und Designsysteme bis zur Entwicklung von Websites, Mobile-Apps oder Internet-of-Things-Anwendungen – Ziel ist es, begeisternde Erlebnisse zu schaffen.

 

 

User Experience ist keine Leistung, die man dazu buchen kann, genauso wie Usablity nicht in eine Website „eingebaut“ werden kann. Die User Experience ist der Dreh- und Angelpunkt einer nutzerzentrierten Produktentwicklung, einer Vorgehensweise, bei der man von Anfang an die Bedürfnisse und Eigenschaften der Nutzer in den Mittelpunkt stellt.

Thomas Sokolowski, Senior Interaction Designer bei snowflake

 

 

User Experience Design geht weit über die Usability und das User Interface Design (UI Design) eines Produkts oder eines Services hinaus, denn neben der reinen Nutzungsphase werden auch die übrigen Touchpoints vor, während und nach der Nutzung miteinbezogen. Jeder dieser Punkte wird mit viel Liebe zum Detail durchdacht, da eine einzige negative Erfahrung des Nutzers an einer Stelle des «Customer Lifecycles» zum Kommunikationsabbruch oder zum Verlust des Vertrauens in das Produkt oder Unternehmens führen kann.

Deswegen bieten wir UX-Reviews auch unabhängig von Entwicklungs-Projekten an. Dabei untersuchen unsere UX Experten Ihre Anwendung in Bezug auf ihre Benutzerfreundlichkeit, Konsistenz und User Experience. Mehr dazu unter: UX-Review (Website-Check) zum Festpreis.

 

 

 

Diagramm: Erfolgsfaktoren und Konsequenzen einer optimalen User Experience

Kreative Konzepte machen Business-Strategien erlebbar

Die relevanten Methoden, mit denen snowflake Kunden durch die Phasen des User-Centered-Design Prozesses begleitet, sind vielfältig und reichen von initialen Nutzerbefragungen, Usability-Tests und Expert Reviews bis hin zu gemeinsamen Workshops, in denen mit allen relevanten Stakeholdern Personas, Use Cases und User Journeys definiert werden oder über ein Card-Sorting eine nutzerfreundliche Informationsarchitektur erarbeitet wird.

Über Wireframes, Mockups, Click-Dummies und Prototypen werden kreative Konzepte greifbar, erlebbar und vor allem «bewertbar» gemacht. Diese Arbeitsergebnisse dienen daher nicht nur zur Präsentation von Ideen, welche mit Kunden abgestimmt werden, sondern bilden vor allem die Grundlage für fortlaufende Usability-Tests. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse tragen auf diese Weise iterativ zur Optimierung der Lösungsvorschläge bei.

Die hier genannten Methoden sind nur einige von vielen aus dem Werkzeugkoffer der UX Designer, die ihr Wissen aus der Wahrnehmungspsychologie, der Gestaltungslehre, dem Design-Thinking, dem Human-Centered-Design sowie den Modellen wie dem Jobs-to-be-done-Framework, dem Value-Proposition-Canvas oder dem Business-Model-Design beziehen. Diese Methoden sorgen dafür, dass UX Designer eine ganzheitliche Sicht auf die zu entwickelnde Lösung sowie deren Nutzungskontext haben. Deswegen arbeiten UX Designer auch interdisziplinär mit anderen Fachbereichen zusammen.

 

Wie sieht der konzeptionelle Workflow bei snowflake aus?

Der digitale Wandel hat auch zu enormen Veränderungen im Design-Workflow geführt. Ging man früher oftmals ziemlich intuitiv (man fühlte sich eher als Künstler als Ingenieur) bzw. sehr funktions- oder inhaltsorientiert vor (Form follows Function / Form follows Content), hat sich mittlerweile eine nutzerzentrierte und analytische Herangehensweise etabliert.

Vor allem veränderte sich auch die Zusammenarbeit von Designern und ihren Auftraggebern. Zauberten die Designer früher gerne bei Präsentationen quasi das Kaninchen aus dem Zylinder, nimmt man heutzutage seine Kunden in vielen kleinen Schritten mit auf den Weg zum finalen Endergebnis, welches somit keine Überraschung mehr darstellt, da dieses in mehreren Workshops und Besprechungen gemeinsam erarbeitet wurde.

So steht in der frühen Phase der Konzeption die Erarbeitung der Product Vision sowie einer UX Strategie bzw. eines Informations- und Kommunikationskonzepts im Vordergrund. Diese schriftlichen Konzepte dienen als Grundlage für den kreativen Schaffensprozess und sind eines der zentralen Lieferobjekte der Konzeptionsphase. Verschiedene Workshops entlang des Konzeptionsprozesses helfen dabei, wichtige Fragestellungen zu beantworten. Eine gute und enge Zusammenarbeit mit Kunden ist einer der entschiedensten Erfolgsfaktoren von nutzerzentrierten Projekten.

 

In drei Phasen zum Erfolg

Die Konzeption einer digitalen Anwendung kann man grob in drei Phasen aufteilen, die wieder aus Unterphasen bestehen. So kann es sein, dass manche auch von vier oder fünf Phasen sprechen, was im Prinzip aber diesem hier dargestelltem Schema entspricht.

Analyse

Die erste Phase ist die Analyse- und Recherche-Phase. Wichtig in dieser Phase ist vor allem eine gründliche Vorbereitung sowie Methoden-Planung. Wichtig deswegen, weil man zu diesen Zeitpunkt einige zeit- und kostensensitive Pfosten in den Boden rammt, die man später nur schwer versetzen kann. Deswegen wird zum Projektauftakt in der Regel einen Kickoff-Workshop eingeplant, in welchem die Projektanforderungen und Rahmenbedingungen sehr detailliert betrachtet werden. Dieser Workshop muss im Vorfeld intensiv vorbereitet werden, der Fokus liegt auf den noch offenen Fragestellungen während des Workshops.

Essentiell wichtig ist ein produktives und umfassendes Briefing seitens des Auftraggebers. Dazu hat snowflake eine Checkliste vorbereitet, so dass sich auch von Kundenseite auf dieses erste wichtige Meeting vorbereitet werden kann.

In dieser Phase kann auch ein umfassendes User Research erfolgen, vor allem dann, wenn ein solches noch nicht durchgeführt worden ist. Je nach Unternehmen bzw. Projekt liegen schon Artefakte in Form von Web-Analytics-Daten oder Kundenbefragungen vor, die als Grundlage benutzt werden können. Häufig müssen diese Daten aber noch mit Hilfe ergänzender Massnahmen oder Befragungen vervollständigt werden.

 

Mehr Infos zur Analyse-Phase

 

 

Konzeption

Ziel der Konzeptions-Phase ist es, die Aufgaben, Herausforderungen und Fragestellungen zu definieren, die es in der nachfolgenden Kreations-Phase durch Erarbeitung von Vorschlägen zu lösen gilt. Basierend auf den bisherigen Erkenntnissen über die Nutzer, die Business-Strategie und andere Anforderungen (Technik, Budget, Zeit, ...) werden konzeptionelle Aussagen zu den avisierten Lösungen gemacht. Dies geschieht in der Regel in Form eines schriftlichen Konzeptes, welches eine Product Vision und eine UX Strategie in sich trägt.

In dieser Phase ist bei komplexen Projekten die eingehende Auseinandersetzung mit der Informationsarchitektur der zu entwickelnden Lösung notwendig. Dazu wird in der Regel ein Content-, Daten- und Funktions-Audit vollzogen bzw. Inventory Lists und Strukturgramme angelegt, mit denen man definiert, welche Funktionen, Prozesse und Inhalte vorliegen müssen, um die Nutzerbedürfnisse zu befriedigen und wo und wie diese auffindbar bzw. benutzbar sind, damit die Lösung benutzerfreundlich und konsistent ist.

Dafür werden normalerweise über Personas Use Cases identifiziert und zu User Journeys ausgearbeitet. Diese ergeben dann die Inventory Lists (funktionale wie inhaltliche Anforderungen, Anforderungen an den Datenbestand und/oder Schnittstellen u.ä.).

Häufig werden auch schon die ersten Lösungsansätze erarbeitet, beispielsweise welche Benutzernavigation sich für die avisierten Ziele am besten eignet oder Aussagen zur Content-Strategie, den benötigen Templates, den Bezeichnungen innerhalb der Benutzernavigation oder den Beziehungen zu anderen Touchpoints gemacht.

 

Mehr Infos zur Konzeptions-Phase

 

 

Kreation

In dieser Phase liegt der Fokus voll und ganz auf der Generierung von konkreten Ideen und Lösungsvorschlägen, die mit dem Kunden gemeinsam bewertet, weiterentwickelt, kombiniert oder verworfen werden. Zu Beginn dieser Phase geht es nicht darum, nur eine einzige «beste» Lösung zu finden, sondern ein Spektrum an Ideen zu entwickeln, aus welchen durch eine Verfeinerung oder Kombination iterativ die finale Lösung entsteht.

Die Kreationsphase kann man in folgende Bereiche unterteilen:

  • Aufbau einer konsistenten Informationsarchitektur und Entwicklung von benutzerfreundlichen Navigations- und Inhaltselementen
  • Entwicklung eines stimmigen Visual-Designs
  • Prototyping, Testing und Refinement der Lösungsvorschläge zum finalen Endergebnis
  • Aufbereitung der Arbeitsergebnisse in eine technisch realisierbare Form mit Hilfe einer UI Dokumentation oder eines Styleguides inklusive Code-Pattern-Library

Bei der Inhaltsstrukturierung, die über Strukturgramme und Wireframes abgebildet wird, werden alle Inhalte und Funktionen auf Seiten oder andere Elemente (Lightboxes, Modals, Accordeons, ...) verteilt. Dabei definiert man auch, wie man die Inhalte auffindet und welche Funktionen die Website zur Verfügung stellt. Das sollte stets unter einer nutzerzentrischen Vorgehensweise geschehen. Deswegen sind schon hier die ersten Prototypisierungen und Nutzer-Tests sinnvoll, so dass man sichergestellt, dass der Aufbau, die Inhalte und das Design des Endprodukts tatsächlich von den Bedürfnissen, Erwartungen und dem Verständnis der späteren Benutzer bestimmt werden und nicht von denen der Designer.

Weitere wichtige Anforderungen an eine Website wie Responsivität, Barrierefreiheit oder warum die Verwendung eines Designsystems so vorteilhaft ist, finden Sie hier:

 

Mehr Infos zur Kreations-Phase