Am 8. August 2025 war es so weit: Ich begann meine Lehre bei Snowflake. An diesem Tag hat sich vieles in meinem Leben verändert. Nach neun Jahren Schule machte ich meinen ersten Schritt in die Berufswelt. Obwohl ich nicht sehr nervös war und mich schnell wohl im Team fühlte, war ich anfangs von der neuen Situationetwas überwältigt. Plötzlich hatte ich keinen strikt definierten Stundenplan mehr, sondern einen frei bestimmbaren Arbeitsalltag. Mit dieser Freiheit und Verantwortung umzugehen war ziemlich einschüchternd. Doch genau dadurch habe ich mich im letzten Jahr stark weiterentwickelt.
Welche Tools und Programme lernst du?
Ein grosser Vorteil dieser Lehre ist die Vielseitigkeit. Vor allem am Anfang lernt man viele neue Programme kennen. Hauptsächlich arbeitet man mit Figma und den verschiedenen Adobe-Produkten. Für die Fotobearbeitung lernt man Photoshop und Lightroom. Für die Videobearbeitung kommen unter anderem After Effects und Premiere Pro zum Einsatz. Auch Illustrator und InDesign werden in der Ausbildung regelmässig eingesetzt, zum Beispiel für Logodesign und Dokumentationen. Vorkenntnisse in diesen Programmen sind praktisch und erleichtern den Start in die Lehre, sind aber nicht zwingend. Alles wird von Grund auf gelernt.
KI und ihre Einflüsse
In diesem ersten Jahr meiner Lehre hat sich der Beruf bereits stark verändert. KI wurde zu einem grossen Thema. Sie unterstützt mich bei der Ideenfindung, beim Formulieren von Texten oder beim Erstellen erster Entwürfe. KI ist kein Ersatz für Kreativität oder Fachwissen. Sie ist vielmehr ein Werkzeug, das den Arbeitsalltag erleichtert und Prozesse effizienter macht. Ich habe gelernt, dass es ist wichtig ist, KI sinnvoll und verantwortungsvoll einzusetzen.
Nicht nur zuschauen, sondern mitarbeiten
Im ersten Lehrjahr durfte ich bereits an verschiedenen Projekten mitarbeiten. Ich war in unterschiedliche Aufgaben eingebunden – von der Gestaltung von Website Screens über die Erstellung von Social-Media-Inhalten bis hin zur Foto- und Videografie. Es hat mir sehr Spass gemacht meine Ideen einzubringen und zusehen, wie sie umgesetzt wurden.
Besonders Spass macht es mir, wenn ich bei Kundenprojekten mitarbeiten darf. Unter anderem durfte ich bei der Spitex, der Fachhochschule Graubünden, bei Academy Builder, dem Architekturbüro Penzel Valier und der Bank EKI mitarbeiten. Das ist auch das interessante daran, in einer Agentur zu arbeiten, dass man viele verschiedene Projekte und Kunden hat.
Die Abwechslung an meinem Beruf gefällt mir besonders. Kein Tag ist genau gleich und ich bekomme immer wieder die Möglichkeit, Neues zu lernen und mich kreativ einzubringen.

Wie ist es eigentlich, bei Snowflake zu arbeiten?
Die Zusammenarbeit im Team finde ich richtig angenehm. Wenn ich eine Frage habe, kann ich jederzeit auf jemanden zugehen und bekomme immer Unterstützung. Schon von Anfang an hatte ich das Gefühl, wirklich zum Team zugehören.
Der Austausch mit den erfahrenen Kolleg:innen ist für mich besonders wertvoll. Sie teilen ihr Wissen gerne, geben hilfreiches Feedback und zeigen mir immer wieder neue Herangehensweisen. Dadurch lerne ich nicht nur die Programme besser kennen, sondern auch, wie man Projekte in der Praxis angeht.
Was ich ausserdem besonders schätze, ist das Miteinander im ganzen Team. Gemeinsame Mittagessen, Team-Events oder einfach kurze Gespräche zwischen durch lockern die Atmosphäre und den Arbeitsalltag auf.
Ein Blick nach vorne
Im nächsten Jahr möchte ich noch selbstständiger arbeiten und mir selber mehr zutrauen. Aus dem ersten Lehrjahr nehme ich vor allem mit, dass Fehler und Herausforderungen dazu gehören und dabei helfen, sich weiterzuentwickeln und auf neue Ideen zu kommen. Auch habe ich gelernt, wie wichtig gute Zusammenarbeit und Kommunikation im Team sind.
