Die erste Phase innerhalb der Entwicklung einer digitalen Lösung ist die
Analyse- und Recherche-Phase.

Projekt-Kickoff

Wichtig in dieser Phase ist vor allem eine gründliche Vorbereitung sowie Methoden-Planung. Wichtig deswegen, da man zu diesen Zeitpunkt einige zeit- und kostensensitive Pfosten in den Boden rammt, die man später nur schwer versetzen kann. Deswegen planen wir zum jedem Projektbeginn einen Kickoff-Workshop ein, in welchem wir gemeinsam mit unserem Kunden die Projektanforderungen und Rahmenbedingungen sehr detailliert betrachten. Auf diesen Workshop bereiten wir uns schon im Vorfeld intensiv vor und legen den Fokus während des Workshops auf die noch offenen Fragestellungen.

Essentiell wichtig ist ein produktives und umfassendes Briefing seitens des Auftraggebers. Wir haben dazu eine Briefing-Checkliste vorbereitet, die Sie sich gerne herunterladen können, so dass sich auch von Auftraggeber Seite auf dieses erste wichtige Meeting vorbereitet werden kann.

In der Regel stellen wir vor und während dieses Workshops viele Fragen und sichten die bereitgestellten Materialien. Auch sondieren wir die Projekt-Herausforderungen und die weiterhin offenen Fragestellungen, die wir in der Regel mit nachführenden Massnahmen beantworten möchten.

 

Wir sind die Lernenden

In dieser Phase versuchen wir getreu der Design-Thinking-Methologie möglichst alle Bereiche des Projektes zu verstehen, das heißt: die dahinterstehenden Menschen, die Produkte und Technologien, aber auch die Ökonomie. Typische Fragen, die beantwortet werden müssen, sind:

  • Was kennzeichnet das Geschäftsmodell unseres Kunden?
  • Wer sind seine Mitbewerber?
  • Was hebt unseren Kunden von seinen Mitbewerbern ab?
  • In welchen Märkten bewegt er sich, mehrsprachig international, regional?
  • Wer sind die Zielgruppen - wie sehen die Nutzerbedürfnisse aus?
  • Wo liegen die Herausforderungen und Chancen für unseren Kunden?
  • Was sind unsere Aufgaben und letztendlich was ist das Projektziel?

Das heisst zunächst erst Mal, wir sind die Lernenden. Wir müssen die DNA, den Unternehmens-Kern, das Geschäftsmodell, die Produkte oder Dienstleistungen kennenlernen - aber auch die Zukunft und die Vergangenheit: das heisst die Vision und die Unternehmensgeschichte. Nur durch einen offenen Austausch aller relevanten Informationen und die Beantwortung aller auftauchenden Fragen, kann sich ein UX Designer in eine Position bringen, in der er seinen Kunden helfen kann.

 

Die potentiellen Kunden oder Nutzer verstehen

In dieser Phase kann auch ein umfassendes User Research erfolgen, vor allem dann, wenn ein solches noch nicht durchgeführt worden ist. Je nach Unternehmen bzw. Projekt liegen schon Artefakte in Form von Web-Analytics-Daten oder Kundenbefragungen vor, die wir als Grundlage benutzen können. Häufig müssen diese Daten aber noch mit Hilfe ergänzender Massnahmen oder Befragungen vervollständigt werden.

 

 

Über den Erfolg eines jeden Produktes oder einer Serviceleistung entscheiden diejenigen, die sie nutzen oder es eben nicht tun. Wir können die Bedürfnisse und Verhaltensweisen der Nutzer nicht in Frage stellen, sie bilden die Grundlage all unserer Überlegungen im Produkt-Entwicklungsprozess.

Patrick Aubert de la Rüe, Managing Director bei snowflake

 

 

Aufgaben / Ziele dieser Phase:

  • Vorliegende Informationen zusammentragen und aneignen
  • Informations-Lücken identifizieren und schliessen
  • Konzeptionelle Rahmenbedingungen sowie Geschäftsmodell und Nutzerbedürfnisse verstehen

Mögliche Methoden:

  • Briefing/Re-Briefing
  • Studium Lasten-/Pflichtenheft
  • weitergehende Recherchen (Mitbewerber-, Branchenumfeld- und Zielgruppenanalysen)
  • Evaluierung CI/CD und anderer Rahmenbedingungen (vorliegende Daten, Sichtung Content, ...)
  • Status-Quo-Analyse, Benchmarking und Best-Practice-Recherchen
  • Cognitive Walkthrough, Expert Review
  • User Research (Kunden- oder Zielgruppen-Befragungen, Web-Analytics, kontextuelle Interviews)

Arbeitsergebnisse:

  • Schriftliche Zusammenfassung aller vorliegenden Recherche- und Analyse-Ergebnisse sowie der Projektziele und deren konzeptionellen Rahmenbedingungen
  • Definition der Aufgaben, der zu untersuchender Fragestellungen sowie möglicher Vorgehensweisen
  • Zeit- und Budgetplanung

 

 

Zur Übersichtsseite UX-Design Zur nächsten Phase

 

 

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Patrick Aubert de la Rüe, Managing Director

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