18.11.2008

Der Marktforscher bestätigt was wir schon längst wissen: Open Source ist überall

Wie in der heise News Meldung nachgelesen werden kann, setzen gemäss einer Umfrage des Marktforschers Gartner bereits 85% aller Unternehmen Open Source Technologien ein. ...

Der Marktforscher bestätigt was wir schon längst wissen: Open Source ist überall

Wie in der heise News Meldung nachgelesen werden kann, setzen gemäss einer Umfrage des Marktforschers Gartner bereits 85% aller Unternehmen Open Source Technologien ein.

 

Als Hauptgründe werden folgende Kriterien genannt:

  • niedrige Softwarekosten (also Lizenzen)
  • Reduktion der Entwicklungskosten
  • einfacherer Einstieg in neue IT-Projekte

Mich erstaunt es nicht, dass bereits ein Grossteil der Unternehmen auf Open Source setzt. So bieten z.B. Firefox , Open Office , Gimp nicht nur lizenzkostenfreie, sondern auch hochprofessionelle Alternativen zu kommerzieller Software. Und dass diese Programme - im speziellen Firefox - in den meisten Fällen sogar wesentlich sicherer als ihre Alternativen (z.B. Explorer) sind, wurde schon lange bewiesen.

 

Erstaunlich ist, dass rund 70% der Befragten anscheinend keine expliziten Richtlinien für den Einsatz von Open Source haben. Dass diese Policy die Einführung von neuen Produkten bei Unternehmen erheblich hemmt ist logisch. Nicht nachvollziehbar ist hingegen, wieso für Open Source spezielle Richtlinien erlassen werden sollten. Worin liegt der Unterschied zwischen einer professionellen kommerziellen und einer professionellen nicht kommerziellen Software? Wieso wird Open Source noch immer als das eine und kommerzielle Software als das andere betrachtet? Ist doch beides Software und von daher nicht anders zu behandeln. Oder sehe ich da etwas falsch?